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Franziskus: Die Barmherzigkeit und die Tränen der Häftlinge

GeneralaudiensKranke und Gefangene besuchen: zu diesen beiden Werken der Barmherzigkeit hat Papst Franziskus an diesem Mittwoch eindringlich aufgerufen. „Fallen wir nicht in die Gleichgültigkeit“, warnte der Papst bei der Generalaudienz. „Wir alle können Instrumente der Barmherzigkeit Gottes werden, und das ist für uns selbst sogar noch besser als für die anderen.“ Es brauche auch keine großartigen Voraussetzungen: „Barmherzigkeit nimmt Gestalt an in einer Geste, einem Wort, einem Besuch. Sie ist ein Akt, der einem Menschen Freude und Würde zurückgibt, der sie verloren hat.“

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Papst: Keiner ist von Gottes Barmherzigkeit ausgeschlossen

Papst am Ende des Jahres der BarmherzigkeitZehn Tage, bevor die letzte Heilige Pforte zufällt, hat Papst Franziskus noch einmal das Hohelied der Barmherzigkeit gesungen. Bei der letzten Sonderaudienz des Heiligen Jahres auf dem Petersplatz strich er besonders einen Aspekt der Barmherzigkeit besonders heraus: die Inklusion. „Gott will nämlich in seinem Plan der Liebe niemanden ausschließen, sondern alle einschließen! ... Die Barmherzigkeit ist der Stil Gottes, mit dem wir Christen in unser Leben die anderen mit einschließen sollen, statt dass wir uns in uns selbst und unseren egoistischen Sicherheiten einmauern.“

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COP 22: „Klimaschutz braucht jetzt konkrete Maßnahmen“

Klimakonferenz MarakeschEine Forderung, die von Papst Franziskus kommen könnte: Um den Klimaschutz voranzubringen, muss man ein „anderes“ Wirtschaften fördern. Dazu rufen das katholische Hilfswerk Misereor, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Heinrich-Böll-Stiftung nach dem Inkrafttreten des Pariser Klimaschutzabkommens auf. Nachdem nun das Abkommen seit Freitag offiziell gültig ist – und auch von Papst Franziskus beim Angelus am Sonntag gewürdigt wurde – geht es bei der derzeitigen internationalen UN-Klimakonferenz COP 22 in Marokko mit den Gesprächen zum Klimaschutz weiter. Dazu erläutert die Klimaexpertin von BUND, Ann-Kathrin Schneider, im Gespräch mit Radio Vatikan:

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Drehbuch der Ökumene: Vom Konflikt zur Gemeinschaft

Kathetrale von LundDas Sprechen über die Reformation muss Jesus Christus in die Mitte stellen, nicht die jeweils eigene Konfession. Mit dieser Einsicht beginnt ein Dokument, das so etwas wie das Drehbuch des Reformationsgedenkens in Lund und Malmö ist. Bereits 2013 vorgestellt war es lange unbeachtet geblieben, erst durch die gemeinsame Einladung von Katholiken und Lutheranern zu einem Gottesdienst in Lund hat es Prominenz gewonnen.

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Marx würdigt Dokument von Lund

Kardnäle Marx und LehmannLob vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz: Kardinal Reinhard Marx hat die Gemeinsame Erklärung von Lund als „zukunftsweisenden Impuls“ gewürdigt. Das am Montag begonnene Gedenkjahr zu 500 Jahren Reformation sei Anlass, „miteinander auf schuldhaftes Verhalten in der Vergangenheit zu schauen, eigene Fehler zuzugeben und einander um Versöhnung zu bitten“, erklärte Marx in einer Pressemitteilung. „In Deutschland haben wir hier eine besondere Verantwortung. Deshalb werden wir in einem Gottesdienst am 11. März 2017 ökumenisch um Versöhnung bitten.”

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Papstmesse: „Festhalten an Gesetzen führt zur Ideologie“

Papst zur Gesetzesideologie

Die wahre Lehre besteht nicht aus Gesetzen, die es streng zu befolgen gilt, sondern gründet auf der Offenbarung Gottes. Das betonte der Papst in seiner in dieser Woche einzigen öffentlichen Frühmesse in der Casa Santa Marta an diesem Donnerstag. Wer sich nur an Gesetze halte, verfalle leicht einer Ideologie. Stattdessen solle der Gläubige einfach nur sein Herz für den Heiligen Geist offenhalten, den Rest besorge dann Gott selbst.
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