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Papstbotschaft: Gewaltfreiheit als Lebensstil

Friedensbotschaft 2ß17Der Vatikan hat an diesem Montag die Papstbotschaft zum nächsten Weltfriedenstag vorgestellt. Kardinal Peter Turkson vom Päpstlichen Friedensrat und Erzbischof Silvano Tomasi, bis Februar 2016 Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in Genf, präsentierten das Schreiben mit dem Titel „Gewaltfreiheit – Stil einer Politik für den Frieden“ der Presse. Unterzeichnet hatte der Papst die Botschaft wie üblich schon am 8. Dezember, dem Hochfest der Unbefleckten Empfängnis der „Friedenskönigin“ Maria. Radio Vatikan fasst die Papstbotschaft zusammen.

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„Das Reich Gottes ist schon nahe, mitten unter uns!"

1 0 726735„Kehrt um, denn das Reich Gottes ist nahe!" Der Ruf Johannes des Täufers aus dem Evangelium zum zweiten Adventssonntag ist derselbe Ruf, mit dem Jesus sein Wirken in Galiläa beginnt, und ebenso der Ruf, den die Jünger und Apostel in ihrer Sendung weitertragen sollen. Auf diese rote Linie wies Papst Franziskus beim sonntäglichen Angelus Gebet hin. „Der Evangelist Matthäus möchte auf diese Weise Johannes als denjenigen vorstellen, der den Weg für den kommenden Christus bereitet, und dann auch für die Jünger, welche die Verkündigung Jesu fortsetzen“, sagte der Papst zu den auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen. Es sei dieselbe freudige Verkündigung, „das Reich Gottes kommt, es ist schon nahe, mitten unter uns! Mitten unter euch, wie Jesus sagt. Das ist die zentrale Botschaft jeder christlichen Verkündigung.“

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Papst Franziskus: Apostolisches Schreiben Misericordia et misera zum Abschluss des Außerordentlichen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit

FRANZISKUS - erbittet allen Lesern dieses Apostolischen Schreibens - Barmherzigkeit und Frieden

Papst schließt Hl. PforteMisericordia et misera – die Barmherzigkeit und die Erbärmliche, das sind die beiden Worte, die der heilige Augustinus gebraucht, um die Begegnung zwischen Jesus und der Ehebrecherin zu beschreiben (vgl. Joh 8,1-11). Eine schönere und schlüssigere Formulierung als diese konnte er nicht finden, um das Geheimnis der Liebe Gottes verständlich zu machen, wenn diese dem Sünder begegnet: » Es blieben nur zwei: die Erbärmliche und die Barmherzigkeit. «[1] Wie viel Erbarmen und göttliche Gerechtigkeit liegt in dieser Erzählung! Ihre Lehre wirft ein Licht auf den Abschluss des Außerordentlichen Jubiläums der Barmherzigkeit und zeigt zugleich den Weg auf, den wir in Zukunft gehen sollen.

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Papstinterview: Konzil „zur Hälfte“ umgesetzt

Papstintervew November 2016„Das Jubiläum und der Ökumenismus sind Früchte des Konzils, aber es wird noch viel Zeit brauchen, um das Zweite Vatikanische Konzil voll zu erfassen“ – dies sagt Franziskus in einem Interview mit der italienischen Zeitung „L’Avvenire“, das an diesem Freitag erschien. Die Journalistin Stefania Falasca hat es kurz nach der Papstreise nach Schweden für das Blatt der italienischen Bischofskonferenz geführt. Es dürfe „keinen Ausverkauf des Dogmas“ geben, bekräftigt darin der Papst, Auftrag der Kirche sei, „den Armen“ und damit „Christus zu dienen“. Radio Vatikan fasst das Interview hier zusammen.

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Franziskus: Die Barmherzigkeit und die Tränen der Häftlinge

GeneralaudiensKranke und Gefangene besuchen: zu diesen beiden Werken der Barmherzigkeit hat Papst Franziskus an diesem Mittwoch eindringlich aufgerufen. „Fallen wir nicht in die Gleichgültigkeit“, warnte der Papst bei der Generalaudienz. „Wir alle können Instrumente der Barmherzigkeit Gottes werden, und das ist für uns selbst sogar noch besser als für die anderen.“ Es brauche auch keine großartigen Voraussetzungen: „Barmherzigkeit nimmt Gestalt an in einer Geste, einem Wort, einem Besuch. Sie ist ein Akt, der einem Menschen Freude und Würde zurückgibt, der sie verloren hat.“

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Papst: Keiner ist von Gottes Barmherzigkeit ausgeschlossen

Papst am Ende des Jahres der BarmherzigkeitZehn Tage, bevor die letzte Heilige Pforte zufällt, hat Papst Franziskus noch einmal das Hohelied der Barmherzigkeit gesungen. Bei der letzten Sonderaudienz des Heiligen Jahres auf dem Petersplatz strich er besonders einen Aspekt der Barmherzigkeit besonders heraus: die Inklusion. „Gott will nämlich in seinem Plan der Liebe niemanden ausschließen, sondern alle einschließen! ... Die Barmherzigkeit ist der Stil Gottes, mit dem wir Christen in unser Leben die anderen mit einschließen sollen, statt dass wir uns in uns selbst und unseren egoistischen Sicherheiten einmauern.“

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