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„Syrien, Friede ist möglich“

Papst bei Caritas InternationalisPapst Franziskus sandte eine Videobotschaft anlässlich der Kampagne der Caritas Internationalis für den Frieden in Syrien, „Syrien, Friede ist möglich“.

Mit eindringlichen Worten forderte der Papst alle auf, Ungleichheiten zu überwinden und sich für eine gerechtere Gesellschaft und den Frieden, der möglich sei, einzusetzen.

Der bereits fünf Jahre währende Krieg habe unsagbares Leid über die Menschen gebracht und zwinge sie, unter Bombenhagel zu leben oder zu fliehen.

Papst Franziskus kritisierte scharf die Länder, die den Kriegsparteien Waffen lieferten und gleichzeitig über den Frieden sprächen. Hier fehle es an jeglicher Vertrauensbasis.

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Dunkle Wolken über Europa

Dunkle Wolken über Europa

Die EU-Bischöfe bedauern die Entscheidung der Briten für den EU-Austritt. In einer Stellungnahme der EU-Bischofskommission Comece, die der Vorsitzende Kardinal Reinhard Marx unterzeichnet hat, heißt es, dass die Brexit „schmerzhaft“ sei und Konsequenzen für alle haben werde.

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Franziskus beim Welternährungsprogramm: gegen das Wegwerfen

Papst beim WelternährungsprogrammNoch nie war ein Papst beim Welternährungsprogramm. Am Montag aber ist es so weit: Franziskus besucht den Sitz des PAM in Rom. „Wir sind in höchst freudiger Erwartung“, verriet uns die Sprecherin dieser UNO-Behörde Vichi de Marchi. „Denn dieses Pontifikat hat eine solche Aufmerksamkeit gelegt auf die Themen des Hungers, der sozialen Ungerechtigkeit, der Armut und des Klimawandels als Grund für Hunger und Armut.“ An der Basis vieler Probleme der Welt stehe gerade das Thema Wegwerfen, auf das Franziskus bekanntlich oft zurückkommt. Für den Papst sei das im großen Sinn eine moralische Frage: Wegwerfen nicht bloß von Nahrung, sondern regelrecht von Menschen. Es gibt aber auch eine ganz physische Dimension des Wegwerfens von Nahrung, die im reichen Westen nicht immer bekannt ist. Vichi de Marchi:
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Die Rede:

Kardinal Woelki - Elend in der Welt: Wir betreiben moderne Sklavenhaltung

Kardinal WoelkiSeit 20. September 2014 ist er der Erzbischof von Köln. Und gleich zum Amtsantritt hat Rainer Maria Kardinal Woelki (59) „sein“ Thema definiert: Flüchtlinge — und wie man ihnen helfen kann und muss.

Welche Verantwortung Europa, der Westen, unser Leben in Wohlstand dafür haben, dass Menschen aus Syrien, Irak, Afghanistan, aus vielen afrikanischen Ländern fliehen — und was die Flüchtlinge in Europa zu finden hoffen.
Woelki hat der katholischen Kirche wieder ein politisches Thema gegeben, über das die Gesellschaft diskutiert. Und er lässt nicht locker! Im Köln-Gespräch erklärt er, warum.

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Papsträume

Verleihung des Karlspreises„Ich träume von einem jungen Europa, das fähig ist, noch Mutter zu sein: eine Mutter, die Leben hat, weil sie das Leben achtet und Hoffnung für das Leben bietet. Ich träume von einem Europa, das sich um das Kind kümmert, das dem Armen brüderlich beisteht und ebenso dem, der Aufnahme suchend kommt, weil er nichts mehr hat und um Hilfe bittet. Ich träume von einem Europa, das die Kranken und die alten Menschen anhört und ihnen Wertschätzung entgegenbringt, auf dass sie nicht zu unproduktiven Abfallsgegenständen herabgesetzt werden.

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Lehmann enttäuscht von Echo auf Papstschreiben

Kardinal LehmannDer scheidende Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, ist „enttäuscht und besorgt“ angesichts der bisherigen Resonanz auf das Papst-Schreiben „Amoris laetitia“ über Ehe, Familie und katholische Sexualmoral. „Wenn ich auf das öffentliche Echo schaue, stelle ich ein ganz schnelles Abflauen des Interesses fest“, sagte Lehmann dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Umso mehr müssten sich jetzt die Theologen an den Universitäten und die Fachpublikationen des Textes annehmen. „Sonst bleibt er ein Schlag ins Wasser.“ Bislang enttäusche und besorge ihn die Zurückhaltung der Theologen. „Dass der Papst selbst behauptet, ihm gehe es mehr um die Pastoral als um Dogmatik, dispensiert die Theologie nicht vom Weiterdenken“, so Kardinal Lehmann wörtlich.

 

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