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Nizza: „Wir brauchen ein neues Assisi“

Gebetstreffen in Assisi„Wir brauchen ein neues Assisi“. Mit diesem Aufruf reagiert Kardinal Kurt Koch auf die Anschläge in der letzten Zeit, zuletzt in Nizza. Assisi war die Zusammenkunft aller christlichen Kirchen und anderer Religionen, „die gemeinsam bekannt haben, dass die Zwillingsschwester der Religion Friede heißt und nicht Gewalt. Dieses Zeugnis brauchen wir in der heutigen Welt. Es ist schrecklich in der Welt, der Terror, der überall geschieht... Es weiß eigentlich niemand mehr, wo er nicht geschieht. Das löst ungeheure Ängste aus. Und wenn solche Gewalt im Namen von Religion ausgeübt wird, ist das ein Missbrauch von Religion.“
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„Die anderen nicht katalogisieren“

Papst Franziskus zum AngelusBringt mein Glaube gute Werke hervor, oder ist er unfruchtbar und tot? Diese Frage sollten sich Christen immer wieder mal stellen, findet Papst Franziskus. Beim Mittagsgebet am Petersplatz sprach er an diesem Sonntag über das Tagesevangelium, das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter (Lk 10), einen aus seiner Sicht „einfachen und stimulierenden“ Text.
„Er zeigt uns einen Lebensstil an, dessen Mittelpunkt nicht wir selbst sind, sondern die anderen mit ihren Problemen, die wir auf unserem Weg treffen und für die wir Mitleid fühlen. Allerdings – wenn wir kein Mitleid mit anderen fühlen, dann stimmt etwas nicht mit unserem Herzen. Dann ist etwas in diesem Herzen nicht christlich.“
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„Syrien, Friede ist möglich“

Papst bei Caritas InternationalisPapst Franziskus sandte eine Videobotschaft anlässlich der Kampagne der Caritas Internationalis für den Frieden in Syrien, „Syrien, Friede ist möglich“.

Mit eindringlichen Worten forderte der Papst alle auf, Ungleichheiten zu überwinden und sich für eine gerechtere Gesellschaft und den Frieden, der möglich sei, einzusetzen.

Der bereits fünf Jahre währende Krieg habe unsagbares Leid über die Menschen gebracht und zwinge sie, unter Bombenhagel zu leben oder zu fliehen.

Papst Franziskus kritisierte scharf die Länder, die den Kriegsparteien Waffen lieferten und gleichzeitig über den Frieden sprächen. Hier fehle es an jeglicher Vertrauensbasis.

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Dunkle Wolken über Europa

Dunkle Wolken über Europa

Die EU-Bischöfe bedauern die Entscheidung der Briten für den EU-Austritt. In einer Stellungnahme der EU-Bischofskommission Comece, die der Vorsitzende Kardinal Reinhard Marx unterzeichnet hat, heißt es, dass die Brexit „schmerzhaft“ sei und Konsequenzen für alle haben werde.

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Franziskus beim Welternährungsprogramm: gegen das Wegwerfen

Papst beim WelternährungsprogrammNoch nie war ein Papst beim Welternährungsprogramm. Am Montag aber ist es so weit: Franziskus besucht den Sitz des PAM in Rom. „Wir sind in höchst freudiger Erwartung“, verriet uns die Sprecherin dieser UNO-Behörde Vichi de Marchi. „Denn dieses Pontifikat hat eine solche Aufmerksamkeit gelegt auf die Themen des Hungers, der sozialen Ungerechtigkeit, der Armut und des Klimawandels als Grund für Hunger und Armut.“ An der Basis vieler Probleme der Welt stehe gerade das Thema Wegwerfen, auf das Franziskus bekanntlich oft zurückkommt. Für den Papst sei das im großen Sinn eine moralische Frage: Wegwerfen nicht bloß von Nahrung, sondern regelrecht von Menschen. Es gibt aber auch eine ganz physische Dimension des Wegwerfens von Nahrung, die im reichen Westen nicht immer bekannt ist. Vichi de Marchi:
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Die Rede:

Kardinal Woelki - Elend in der Welt: Wir betreiben moderne Sklavenhaltung

Kardinal WoelkiSeit 20. September 2014 ist er der Erzbischof von Köln. Und gleich zum Amtsantritt hat Rainer Maria Kardinal Woelki (59) „sein“ Thema definiert: Flüchtlinge — und wie man ihnen helfen kann und muss.

Welche Verantwortung Europa, der Westen, unser Leben in Wohlstand dafür haben, dass Menschen aus Syrien, Irak, Afghanistan, aus vielen afrikanischen Ländern fliehen — und was die Flüchtlinge in Europa zu finden hoffen.
Woelki hat der katholischen Kirche wieder ein politisches Thema gegeben, über das die Gesellschaft diskutiert. Und er lässt nicht locker! Im Köln-Gespräch erklärt er, warum.

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