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Lehmann enttäuscht von Echo auf Papstschreiben

Kardinal LehmannDer scheidende Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, ist „enttäuscht und besorgt“ angesichts der bisherigen Resonanz auf das Papst-Schreiben „Amoris laetitia“ über Ehe, Familie und katholische Sexualmoral. „Wenn ich auf das öffentliche Echo schaue, stelle ich ein ganz schnelles Abflauen des Interesses fest“, sagte Lehmann dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Umso mehr müssten sich jetzt die Theologen an den Universitäten und die Fachpublikationen des Textes annehmen. „Sonst bleibt er ein Schlag ins Wasser.“ Bislang enttäusche und besorge ihn die Zurückhaltung der Theologen. „Dass der Papst selbst behauptet, ihm gehe es mehr um die Pastoral als um Dogmatik, dispensiert die Theologie nicht vom Weiterdenken“, so Kardinal Lehmann wörtlich.

 

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Österreich: „Das Boot ist voll“ ist Lüge

Bischof KräutlerDie in der Flüchtlingsfrage in Europa vorherrschende „Politik der Abschottung“ betrachtet der emeritierte austrobrasilianische Bischof Erwin Kräutler mit Sorge und spart dabei auch nicht mit Kritik: Er orte im „sozialen und zwischenmenschlichen Bereich ein Versagen der EU“, dabei habe Europa „den Auftrag, sich zu öffnen“, sagte Kräutler - derzeit auf Heimatbesuch in Österreich - jüngst bei der Präsentation seines neuen Buches „Habt Mut! Jetzt die Welt und die Kirche verändern“ in Salzburg. Die derzeit politikprägende Aussage „das Boot ist voll“ erachtet der für sein Menschenrechtsengagement mit dem Alternativnobelpreis ausgezeichnete Bischof als „Lüge“.

„Ausgesprochen positiv“ empfinde er demgegenüber die „klare kirchliche Haltung“ zum Thema Flucht, die sich in der Position des Papstes und der Österreichischen Bischofskonferenz zeige. „Über die kirchliche Leistung, namentlich von Caritas, Diakonie und Katholischer Aktion, kann man nur staunen“, lobte Kräutler den konsequenten Einsatz für die Mitmenschen in den vergangenen Monaten.

Frauenverband lobt Amoris Laetitia

AFP4807114 ArticoloDas Papstschreiben zu Ehe und Familie schlägt seit seiner Veröffentlichung an diesem Freitag hohe Wellen. Franziskus schreibt: Ohne an der katholischen Lehre rütteln zu wollen, soll die singuläre Lebenssituation jedes einzelnen Menschen im Auge behalten werden. Die Reaktionen auf das Schreiben sind gespalten. Es sind aber besonders die Jugend- und Frauenverbände in der katholischen Kirche, die dem Papst Lob aussprechen.

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Siehe dazu auch

Amoris Laetitia: „Papst griff vieles von deutscher Sprachgruppe auf“

Was Ostern wirklich bedeutet!

Ostersegen Urbi et Orbi 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

Was Ostern wirklich bedeutet, hat Papst Franziskus in eindringlichen Worten und starken Gesten zum Ausdruck gebracht. Lassen wir uns anrühren und Botschafter österlicher Hoffnung werden.

Urbi et Orbi: Jesus ist tröstende Kraft für die Menschheit

http://de.radiovaticana.va/news/2016/03/27/urbi_et_orbi_jesus_ist_tr%C3%B6stende_kraft_f%C3%BCr_die_menschheit/1218473

Fußwaschung: Terror in Brüssel, wider die Geschwisterlichkeit

http://de.radiovaticana.va/news/2016/03/24/fu%C3%9Fwaschung_terror_in_br%C3%BCssel_wider_die_geschwisterlichkeit/1217926

Passionsfeier: Nur Barmherzigkeit kann die Welt retten

http://de.radiovaticana.va/news/2016/03/25/passionsfeier_nur_barmherzigkeit_kann_die_welt_retten/1218046

Papstwahl vor 3 Jahren: „Von den Mächtigen der Welt gehört"

OSSROM99666 ArticoloDas weltweite Ansehen von Papst Franziskus als „Meister der Menschlichkeit“ steigt auch nach drei Jahren Pontifikat noch an. So zieht Papstsprecher Federico Lombardi, seit dem 13. März an der Seite des Papstes, zum Wahltag am kommenden Sonntag Bilanz. „Er ist im weltweiten Horizont präsent und spricht mit sehr viel Glaubwürdigkeit von den Themen der Menschheit und der Kirche heute“, so Lombardi im Interview mit Radio Vatikan. Es ginge dem Papst um Krieg und Frieden, um Globalisierung, um Umweltfragen und die „Kultur des Wegwerfens“, samt und sonders Fragen, die alle Menschen angingen. „Er ist glaubwürdig, ein glaubwürdiger ‚Meister’, der durch seinen Dienst, obwohl der religiös und spirituell ist, allen Menschen wirkungsvolle Hilfe leistet. Er wird von den Mächtigen der Welt gehört.“

 

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Treue und Barmherzigkeit sind ein untrennbares Begriffspaar

Messe zum Jubiläum der römischen Kurie in der Petersbasilika

 

St. Peter Basilika„Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ (Mt 16,15), zitierte Papst Franziskus in seiner Homilie heute früh während der Messe zum Jubiläum der römischen Kurie in der Petersbasilika das Evangelium und bezeichnete die dort aufgeworfene Frage als Zeichen der Liebe Christi.
Gemeinsam hätten sie die Heilige Pforte durchschritten und seien zum Grab des heiligen Apostels Petrus gegangen, um ihren Glauben zu erneuern. Der Nachfolger Petri sei als erster gerufen worden, seinen Glauben zu erneuern. Papst Franziskus bat um die Gnade, das Herz zu öffnen und das Evangelium zu verkünden. Ihr Blick möge stets auf Jesus Christus gerichtet sein, wünschte der Heilige Vater den Kurienmitgliedern; Christus sei das Fundament und daraus ergebe sich für jeden von ihnen der Ruf, dem Herrn mit Hingabe zu dienen. Als Beispiel führte Papst Franziskus die Geschichte vom verlorenen Schaf an.

 

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