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Mexiko: "Der Papst ist in seinem Element"

AFP4986734 ArticoloUnsere Kollegin Gudrun Sailer ist in Mexiko und beobachtet Papst Franziskus auf Schritt und Tritt. Wir wollten von ihr wissen: Wie schlägt sich der Papst?

 

„Franziskus ist in seinem Element, und das Land ist es auch im Moment des Papstbesuchs. Dabei spart der Papst nicht an klaren Worten, wie er es auch angekündigt hatte. Das ist keine Kuschelkirche, die sich mit den Gegebenheiten arrangiert, die der Papst da mit seinen Worten und Gesten fördern würde.“

 

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Zusammengefasst: die gemeinsame katholisch-orthodoxe Erklärung

Papst Franziskus und Patriarch Kyrios

Die katholische und die russisch-orthodoxe Kirche wollen angesichts der Entwicklungen der zeitgenössischen Welt in Zukunft stärker miteinander auftreten. Das ist die Essenz der gemeinsamen Erklärung, die Papst Franziskus und Patriarch Kyrill am Freitag in Havanna unterschrieben haben. Zum ersten Mal in der Kirchengeschichte trafen sich Oberhäupter der beiden Schwesterkirchen zu einem persönlichen Austausch, der zwei Stunden auf dem Flughafen von Havanna dauerte. Das dabei unterschriebene Grundlagendokument stellt erstmals eine Charta gemeinsamer Werte und Anliegen der katholischen und der russisch-orthodoxen Kirche vor, der zwei Drittel aller orthodoxen Gläubigen der Welt angehören.

 

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„Jahr der Orden“ geht mit Papstmesse zu Ende

Papstmesse zum Ende des OrdensjahresMit einer großen Messfeier in Sankt Peter in Rom hat der Papst das „Jahr der Orden“ am Dienstagabend abgeschlossen. In seiner Predigt riet Franziskus Ordensleuten zu immer neuem Staunen: „Wehe, das spirituelle Leben wird zur Gewohnheit!“

 

Mehr als dreihundert Seiten, eng gedruckt: Soviel braucht das Päpstliche Jahrbuch, um Frauen- und Männerorden sowie ordensähnliche Gemeinschaften aller Art aufzuführen. Entsprechend bunt sah es denn auch im Petersdom aus, als Ordensleute und „gottgeweihte Personen“ überhaupt das Ende ihres Themenjahres mit dem ersten Jesuitenpapst der Geschichte feierten – Kutten hier, Schleier da, Säkularinstitute, geweihte Jungfrauen, Gesellschaften apostolischen Lebens...

 

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Fastenzeit: „Aussteigen aus dem Allmachtswahn”

Bild zur Fastenbotschaft 2016

Papst Franziskus ermuntert dazu, in der bevorstehenden Fastenzeit die traditionellen „Werke der Barm-herzigkeit“ zu üben. In seiner Fastenbotschaft 2016 mit dem Titel „Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Die Werke der Barmherzigkeit auf dem Weg des Jubiläums“, die am Dienstag im Vatikan vorgestellt wurde, schreibt der Papst, jeder könne „die eigene existenzielle Entfremdung“ überwinden, indem er Bedürftigen entgegenkomme. Zugleich kritisierte Franziskus einen in entwickelten Gesellschaften vorhandenen „hochmütigen Allmachtswahn“, der sich auch in der Gleichgültigkeit des Reichen gegenüber dem Schicksal von Armen äußere. Das gehe so weit, dass Wohlhabende die Bedürftigen nicht einmal sehen wollten.

 

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Papst Franziskus und das Buch der Barmherzigkeit

Interviewbuch VorstellungPapst Franziskus selbst hat die erste Ausgabe am Montagnachmittag in der Casa Santa Marta persönlich überreicht bekommen, und am Dienstag wurde es der Öffentlichkeit vorgestellt: das Interview-Buch von und mit Papst Franziskus mit dem Titel „Der Name Gottes ist Barmherzigkeit“. Die 40 Fragen gestellt und die Antworten aufgezeichnet hat der italienische Vatikanjournalist Andrea Tornielli, der bei der Tageszeitung "La Stampa" arbeitet und die Website „Vatican Insider“ koordiniert. Auf dem Umschlag ist der Titel des Buches handgeschrieben vom Papst selber zu sehen.

 

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Die Neujahres-Predigt des Papstes im Wortlaut

Hier lesen Sie die offizielle Übersetzung der Predigt von Papst Franziskus zum Hochfest der Gottesmutter Maria im vatikanischen Petersdom, am 1. Januar 2016:


Neujahrspredigt 2016Wir haben die Worte des Apostels Paulus gehört: „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau“ (Gal 4,4).


Was bedeutet das, dass Jesus geboren wurde „als die Zeit erfüllt war“? Wenn wir unseren Blick auf den geschichtlichen Moment richten, können wir gleich enttäuscht sein. Rom herrschte mit seiner militärischen Macht über einen großen Teil der damals bekannten Welt. Kaiser Augustus war an die Macht gekommen, nachdem er fünf Bürgerkriege geführt hatte. Auch Israel war vom Römischen Reich erobert worden, und das erwählte Volk war seiner Freiheit beraubt. Für die Zeitgenossen Jesu war das also sicher nicht die beste Zeit. Demnach ist es nicht der geopolitische Bereich, auf den man schauen muss, um den Höhepunkt der Zeit zu bestimmen.

 

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