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Der Katakombenpakt: für eine dienende und arme Kirche internationales Treffen vom 11.-17. November 2015 in Rom

Dom Helder Camara

Eine fast vergessene Geschichte aus dem Zweiten Vatikanischen Konzil wird wieder lebendig. Vor rund 50 Jahren, am 16. November 1965 trafen sich 40 Bischöfe in den Katakomben außerhalb der Stadt Rom, um einen Pakt zu schließen, den berühmt gewordenen „Katakomben-Pakt“. Papst Johannes XXIII. hatte kurz vor dem Konzil in einer Rundfunkansprache das Motto vorgegeben: „Die Kirche der Armen“. Zunächst wa-ren es vierzig, doch nach und nach an die fünfhundert Konzilsbischöfe, die sich von diesem Traum von einer erneuerten Kirche begeistern ließen, darunter viele aus Lateinamerika. Es ging um eine glaubwürdige Kirche für die Armen, die die große Mehrheit des Gottesvolkes heute repräsentieren.

 

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Synode: „Ein wirklicher Schritt nach vorn“

Der Schlusstext der Weltbischofssynode zu Ehe und Familie ist „ein wirklicher Schritt nach vorn“. Das sagte Kardinal Reinhard Marx zum Abschluss der Synode am Samstagabend vor Journalisten in Rom.
 

Kardinal MarxInsgesamt sei in den Beratungen einschließlich des Schlussdokumentes – das die rund 270 Synodenväter am Samstag Absatz für Absatz mit Zweidrittelmehrheit gutgeheißen hatten – „der Weg des Papstes unterstützt worden“, erklärte der Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Der Text lässt strittige Fragen wie die nach der Zulassung zu den Sakramenten für wiederverheiratete Geschiedene offen, geht aber zugleich deutlich hinaus über das Grundlagendokument, also den Schlusstext der Synode von 2014.

 

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Papstansprache: Synodalität für das 3. Jahrtausend

„Die Schönheit und die Notwendigkeit des gemeinsamen Gehens“: Arbeitsübersetzung der Papstrede vom 17. Oktober, Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Bischofssynode.

 

Papst zu 50 Jahre Synode(…) Von Anfang meines Dienstes als Bischof von Rom an hatte ich vor, die Synode aufzuwerten, die ja ein kostbares Erbe der letzten konziliaren Versammlung ist. Für den seligen Paul VI. sollte die Bischofssynode das Selbstverständnis des ökumenischen Konzils aufgreifen und dessen Geist und Methode reflektieren. Derselbe Papst hat dargelegt, dass der Organismus der Synode „im Laufe der Zeit noch verbessert werden kann“ (Motu proprio Apostolica sollicitudo,15 settembre 1965). Das griff zwanzig Jahre später der heilige Johannes Paul II. auf, als er bestätigte, dass „dieses Instrument vielleicht noch verbessert werden kann. Vielleicht kann sich die kollegiale pastorale Verantwortung noch voller in der Synode ausdrücken“ (Schlussansprache, 6. Bischofssynode 1983). Schließlich hat Papst Benedikt XVI. 2006 einige Änderungen der Synodenordnung approbiert, auch im Licht der Vorschriften des Kodex des Kirchenrechtes und der Kirchenrechts der Ostkirchen, die in der Zwischenzeit promulgiert worden waren.


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Vatikan \ Synode

Fünf Statements - Fünf mal Ja zu Ehe und Familie

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Ein Kardinal, zwei Bischöfe, ein Abtpräses und ein Ehepaar haben auf Deutsch vor der Synodenaula ein Statement abgegeben. Wir dokumentieren hier im Wortlaut die Statements chronologisch.

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Fakten und Hintergründe zur Synode

SynodenauftaktEs ist die zweite Bischofssynode im Pontifikat von Papst Franziskus nach jener im Herbst 2014. Insgesamt beteiligen sich diesmal fast rund 400 Personen an der Weltbischofssynode: Neben den Synodenmitgliedern befinden sich auch über 100 Berater, Experten, Beobachter und Gäste aus der Ökumene darunter. Die Arbeitssitzungen beginnen am Montag, 5. Oktober, mit einer organisatorischen Ansprache des Generalsekretärs der Synode, dem italienischen Kardinal Lorenzo Baldisseri. Es folgt eine thematische Einführung vom Generalberichterstatter der Synode, dem ungarischen Kardinal Peter Erdö. Allerdings beschränkt dieser sich zunächst nur auf die erste der drei Themengruppen des Grundlagenpapiers

 

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Ein Zeichen für gemeinsame Werte

Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit in Flensburg gestartet. Mitpilgern ist möglich.

teaser klimapilgern Flensburg. Mit einem Festakt, Symposien, Workshops und einem ökumenischen Gottesdiensthat gestern die Aktion "Geht doch! Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit" in Flensburg ihren bundesweiten Auftakt genommen. Auf zwölf Etappen und rund 1.500 km Wegstrecke werden die Pilgerinnen und Pilger von Flensburg über Bremen, Osnabrück, Dortmund, Wuppertal, Bonn, Perl und Montmiral bis nach Paris wandern, wo sich vom 30. November bis 11. Dezember 2015 die Staats- und Regierungschefs zur Weltklimakonferenz treffen.

 

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