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Ein Zeichen für gemeinsame Werte

Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit in Flensburg gestartet. Mitpilgern ist möglich.

teaser klimapilgern Flensburg. Mit einem Festakt, Symposien, Workshops und einem ökumenischen Gottesdiensthat gestern die Aktion "Geht doch! Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit" in Flensburg ihren bundesweiten Auftakt genommen. Auf zwölf Etappen und rund 1.500 km Wegstrecke werden die Pilgerinnen und Pilger von Flensburg über Bremen, Osnabrück, Dortmund, Wuppertal, Bonn, Perl und Montmiral bis nach Paris wandern, wo sich vom 30. November bis 11. Dezember 2015 die Staats- und Regierungschefs zur Weltklimakonferenz treffen.

 

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Weltgebetstag zur Bewahrung der Schöpfung

Offene Augen für die Schöpfung

Day of prayer

Einmal mehr überrascht Papst Franziskus. Kurzfristig verkündet er einen Gebetstag für die Schöpfung.

Der 1. September ist im Kirchenjahr der katholischen Kirche künftig der "Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung". Eine ökologisch wie ökumenisch bedeutsame Entscheidung von Papst Franziskus – wenige Monate nach der Veröffentlichung seiner Umweltenzyklika "Laudato si".

Schreiben von Papst Franziskus

Paris ist die letzte Chance!

buergermeister

Abschlussdokument Vatikan-Bürgermeister

Menschengemachte Klimaerwärmung ist eine wissenschaftliche Tatsache und ihre Kontrolle ist ein moralischer Imperativ für die Menschheit. Das erklären die im Vatikan zu einer Konferenz versammelten Bürgermeister und Lokalpolitiker, die zwei Tage lang Themen um die Fragen von Umwelt und sozialem Ausschluss besprochen hatten. Zum Abschluss unterzeichneten sie eine gemeinsame Erklärung, unter die auch Papst Franziskus am Dienstag seine Unterschrift gesetzt hatte. Neben dem Anerkennen der menschengemachten Ursachen spricht das Dokument von der Wichtigkeit der Städte bei der Lösung der Probleme.

Abschlussdokument

Vatikansprecher „verteidigt“ Haltung zu Volksbewegungen

Papst und LombardiDer Papst will nicht die Mittelklasse gegen die Armen ausspielen. Das betont Vatikansprecher Federico Lombardi an diesem Dienstag, nachdem wiederholt die Haltung des Papstes diesbezüglich kritisiert wurde. Dass der Papst bei seiner Lateinamerika-Reise auch an dem Treffen der Volksbewegungen teilnehmen wollte, bezeuge vielmehr die Rolle der Kirche als „Vermittlerin einer Botschaft des Friedens und der Solidarität".

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Schellnhuber: Enzyklika auf der Höhe der Zeit

papa 820Der deutsche Physiker und Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber ist Teil des Vorstellungsteams der Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus. Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Klima-Berater der Bundesregierung und der EU hat die neue Enzyklika von Papst Franziskus zwei Mal Wort für Wort und Zeile für Zeile gelesen. Sein Urteil lautet: „State of the Art". Die Enzyklika ist für ihn in jedem Bereich auf neuestem Stand; und es sei essentiell, dass sich die Wissenschaft verstanden fühle, so der Potsdamer Forscher, der sich selbst als Agnostiker bezeichnet.

Die beiden Welten von Religion und Wissenschaft werden in der Enzyklika zusammengebracht. Schellnhuber unterstreicht, dass sie sich nicht widersprechen; sie können nur gemeinsam „der Komplexität der Schöpfung gerecht werden." Er findet in dem Werk eine neue Ökologie, die sogar poetische Stellen aufweise. Mehr dazu:

Verkündigung der Kirche: „Gleiche Mission, neue Sprache“

Papst Franziskus NeuevangelisierungDie Mission ist seit Jahrtausenden dieselbe, doch die Sprache muss sich erneuern. Daran erinnerte der Papst an diesem Freitagmittag bei einer Audienz für die Teilnehmer der Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung. Papst Franziskus traf die Mitglieder der Versammlung im Vatikan. Der Papst unterstrich, dass das kommende „außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit" einen wichtigen Impuls für die Glaubensverkündung haben solle. Es seien Zeiten großer Veränderungen, betonte er immer wieder, ohne auf genauere Details einzugehen. Diese Veränderungen sollten helfen, die „Zeichen der Zeit" aufzunehmen, denn das habe die Kirche in den vergangenen zweitausend Jahren immer wieder gemacht. Mehr lesen: