Aktuelles

Vatikansprecher „verteidigt“ Haltung zu Volksbewegungen

Papst und LombardiDer Papst will nicht die Mittelklasse gegen die Armen ausspielen. Das betont Vatikansprecher Federico Lombardi an diesem Dienstag, nachdem wiederholt die Haltung des Papstes diesbezüglich kritisiert wurde. Dass der Papst bei seiner Lateinamerika-Reise auch an dem Treffen der Volksbewegungen teilnehmen wollte, bezeuge vielmehr die Rolle der Kirche als „Vermittlerin einer Botschaft des Friedens und der Solidarität".

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Schellnhuber: Enzyklika auf der Höhe der Zeit

papa 820Der deutsche Physiker und Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber ist Teil des Vorstellungsteams der Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus. Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Klima-Berater der Bundesregierung und der EU hat die neue Enzyklika von Papst Franziskus zwei Mal Wort für Wort und Zeile für Zeile gelesen. Sein Urteil lautet: „State of the Art". Die Enzyklika ist für ihn in jedem Bereich auf neuestem Stand; und es sei essentiell, dass sich die Wissenschaft verstanden fühle, so der Potsdamer Forscher, der sich selbst als Agnostiker bezeichnet.

Die beiden Welten von Religion und Wissenschaft werden in der Enzyklika zusammengebracht. Schellnhuber unterstreicht, dass sie sich nicht widersprechen; sie können nur gemeinsam „der Komplexität der Schöpfung gerecht werden." Er findet in dem Werk eine neue Ökologie, die sogar poetische Stellen aufweise. Mehr dazu:

Verkündigung der Kirche: „Gleiche Mission, neue Sprache“

Papst Franziskus NeuevangelisierungDie Mission ist seit Jahrtausenden dieselbe, doch die Sprache muss sich erneuern. Daran erinnerte der Papst an diesem Freitagmittag bei einer Audienz für die Teilnehmer der Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung. Papst Franziskus traf die Mitglieder der Versammlung im Vatikan. Der Papst unterstrich, dass das kommende „außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit" einen wichtigen Impuls für die Glaubensverkündung haben solle. Es seien Zeiten großer Veränderungen, betonte er immer wieder, ohne auf genauere Details einzugehen. Diese Veränderungen sollten helfen, die „Zeichen der Zeit" aufzunehmen, denn das habe die Kirche in den vergangenen zweitausend Jahren immer wieder gemacht. Mehr lesen:

Weltkirche: Wohin gehen die Frauen?

Prof. Mary Melone ist die erste Rektorin einer päpstlichen Universität.

Retorin AntonianumWelche Räume in der Kirche stehen heute offen für eine „flächendeckendere und einflussreichere Präsenz" von Frauen? Papst Franziskus hatte jüngst gesagt, er sei von der „Dringlichkeit überzeugt, den Frauen im Leben der Kirche Räume zu bieten und sie anzunehmen" – in der Seelsorge wie in der Theologie. An der Päpstlichen Universität Antonianum in Rom fand an diesem Dienstag eine Konferenz statt, die das Thema Frau in der Kirche in internationaler Perspektive behandelte. Kardinal Gianfranco Ravasi, der Präsident des Päpstlichen Kulturrates, sagte in seinem hinführenden Referat, es sei an der Zeit, über die Frau in der Kirche in einem Leseschlüssel der Zukunft nachzudenken anstatt sich von den Mängeln der Vergangenheit vereinnahmen zu lassen. Ravasi hatte die jüngste Vollversammlung des Kulturrates unter das Generalthema „weibliche Kulturen" gestellt.

„Die Zeit ist reif für eine Öffnung"

Die Bulle „Misercordiae Vultus“ zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit

Papst Franziskus am 11. AprilMit der Bulle „Misericordiae vultus – Das Antlitz der Barmherzigkeit" legt der Pontifex eine Art kleine Enzyklika über die Barmherzigkeit vor. Der Text ist eine der programmatischsten Schriften des Pontifikats. Neben grundlegenden Gedanken zur Barmherzigkeit enthält er aber auch konkrete Aussagen, wie etwa die Aufforderung an Kriminelle und Korrupte, das Heilige Jahr zur Umkehr zu nutzen. (19) Beim Gottesdienst im Petersdom heute Abend erinnerte Franziskus noch einmal an das Schicksal der Christen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Und er stellte die Frage: Warum heute ein Heiliges Jahr der Barmherzigkeit?

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"Neue Töne aus dem Vatikan - Ist Papst Franziskus Befreiungstheologe?"

AFP3649177 LancioGrandeZu diesem Thema fand am 1. März 2015 ein Gesprächsabend statt im Foyer des Theaters Konstanz. Ein solches Thema in diesem Rahmen, wer wird sich wohl dafür interessieren?

Um 18.000 Uhr konnte der Intendant des Theaters, Prof. Dr. Christoph Nix den Gesprächsabend eröffnen und die weit über 150 Teilnehmer begrüßen, erwartet wurden ca. 40-50. Die Interessenten kamen aus allen Schichten der Bevölkerung, darunter viele Studenten der Konstanzer Universität.

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