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Die Neujahres-Predigt des Papstes im Wortlaut

Hier lesen Sie die offizielle Übersetzung der Predigt von Papst Franziskus zum Hochfest der Gottesmutter Maria im vatikanischen Petersdom, am 1. Januar 2016:


Neujahrspredigt 2016Wir haben die Worte des Apostels Paulus gehört: „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau“ (Gal 4,4).


Was bedeutet das, dass Jesus geboren wurde „als die Zeit erfüllt war“? Wenn wir unseren Blick auf den geschichtlichen Moment richten, können wir gleich enttäuscht sein. Rom herrschte mit seiner militärischen Macht über einen großen Teil der damals bekannten Welt. Kaiser Augustus war an die Macht gekommen, nachdem er fünf Bürgerkriege geführt hatte. Auch Israel war vom Römischen Reich erobert worden, und das erwählte Volk war seiner Freiheit beraubt. Für die Zeitgenossen Jesu war das also sicher nicht die beste Zeit. Demnach ist es nicht der geopolitische Bereich, auf den man schauen muss, um den Höhepunkt der Zeit zu bestimmen.

 

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Die zuvorkommende Liebe Gottes

Predigt von Papst Franziskus bei der Eucharistiefeier zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, bei der die Heilige Pforte geöffnet wurde.

 

Papst öffnet die hl. PforteBrüder und Schwestern,

 

gleich werde ich die Freude haben, die Heilige Pforte der Barmherzigkeit zu öffnen. Wir vollziehen diese ebenso einfache wie symbolträchtige Geste im Licht des Wortes Gottes, das wir gehört haben und das die Vorrangstellung der Gnade deutlich hervorhebt. Mehrere Male findet sich nämlich in diesen Lesungen etwas, das auf jenen Gruß hindeutet, den der Erzengel Gabriel an ein junges, erschrockenes Mädchen richtet und mit dem er auf das Geheimnis hinweist, in das sie gehüllt werden sollte: »Freue dich, du Begnadete!« (Lk 1,28).

 

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Der Katakombenpakt: für eine dienende und arme Kirche internationales Treffen vom 11.-17. November 2015 in Rom

Dom Helder Camara

Eine fast vergessene Geschichte aus dem Zweiten Vatikanischen Konzil wird wieder lebendig. Vor rund 50 Jahren, am 16. November 1965 trafen sich 40 Bischöfe in den Katakomben außerhalb der Stadt Rom, um einen Pakt zu schließen, den berühmt gewordenen „Katakomben-Pakt“. Papst Johannes XXIII. hatte kurz vor dem Konzil in einer Rundfunkansprache das Motto vorgegeben: „Die Kirche der Armen“. Zunächst wa-ren es vierzig, doch nach und nach an die fünfhundert Konzilsbischöfe, die sich von diesem Traum von einer erneuerten Kirche begeistern ließen, darunter viele aus Lateinamerika. Es ging um eine glaubwürdige Kirche für die Armen, die die große Mehrheit des Gottesvolkes heute repräsentieren.

 

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Synode: „Ein wirklicher Schritt nach vorn“

Der Schlusstext der Weltbischofssynode zu Ehe und Familie ist „ein wirklicher Schritt nach vorn“. Das sagte Kardinal Reinhard Marx zum Abschluss der Synode am Samstagabend vor Journalisten in Rom.
 

Kardinal MarxInsgesamt sei in den Beratungen einschließlich des Schlussdokumentes – das die rund 270 Synodenväter am Samstag Absatz für Absatz mit Zweidrittelmehrheit gutgeheißen hatten – „der Weg des Papstes unterstützt worden“, erklärte der Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Der Text lässt strittige Fragen wie die nach der Zulassung zu den Sakramenten für wiederverheiratete Geschiedene offen, geht aber zugleich deutlich hinaus über das Grundlagendokument, also den Schlusstext der Synode von 2014.

 

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Papstansprache: Synodalität für das 3. Jahrtausend

„Die Schönheit und die Notwendigkeit des gemeinsamen Gehens“: Arbeitsübersetzung der Papstrede vom 17. Oktober, Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Bischofssynode.

 

Papst zu 50 Jahre Synode(…) Von Anfang meines Dienstes als Bischof von Rom an hatte ich vor, die Synode aufzuwerten, die ja ein kostbares Erbe der letzten konziliaren Versammlung ist. Für den seligen Paul VI. sollte die Bischofssynode das Selbstverständnis des ökumenischen Konzils aufgreifen und dessen Geist und Methode reflektieren. Derselbe Papst hat dargelegt, dass der Organismus der Synode „im Laufe der Zeit noch verbessert werden kann“ (Motu proprio Apostolica sollicitudo,15 settembre 1965). Das griff zwanzig Jahre später der heilige Johannes Paul II. auf, als er bestätigte, dass „dieses Instrument vielleicht noch verbessert werden kann. Vielleicht kann sich die kollegiale pastorale Verantwortung noch voller in der Synode ausdrücken“ (Schlussansprache, 6. Bischofssynode 1983). Schließlich hat Papst Benedikt XVI. 2006 einige Änderungen der Synodenordnung approbiert, auch im Licht der Vorschriften des Kodex des Kirchenrechtes und der Kirchenrechts der Ostkirchen, die in der Zwischenzeit promulgiert worden waren.


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Vatikan \ Synode

Fünf Statements - Fünf mal Ja zu Ehe und Familie

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Ein Kardinal, zwei Bischöfe, ein Abtpräses und ein Ehepaar haben auf Deutsch vor der Synodenaula ein Statement abgegeben. Wir dokumentieren hier im Wortlaut die Statements chronologisch.

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