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„Brauchen neues Denken über Klima, Konsum und Gesundheit"

SchellhuberDie Gesundheit des Planeten und die Gesundheit des Menschen hängen auf engste zusammen, aber das Bewusstsein für diesen Zusammenhang ist erst im Entstehen begriffen. An der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften tagen zurzeit fachübergreifend etliche Dutzend Fachleute und Verantwortliche für öffentliche Gesundheit aus allen Teilen der Welt, die sich über diese Fragen austauschen. Vom Vatikan aus wollen sie am Samstag an Staatenlenker und Religionsführer appellieren, ihre Verantwortung wahrzunehmen.

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„Tiefe Dankbarkeit“: Positive Bilanz zu Reformationsgedenken

Papst Franziskus mit dem Präsidenten des Lutherischen Weltbundes Bischof Munib YounanoDer Heilige Stuhl und der Lutherische Weltbund ziehen miteinander eine positive Bilanz des gemeinsamen Reformationsgedenkjahres, das an diesem Dienstag zu Ende geht. An diesem 31. Oktober 2017 „empfinden wir tiefe Dankbarkeit für die spirituellen und theologischen Gaben, die uns die Reformation geschenkt hat“, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme vom Dienstag. „Als lutherische und katholische Christen und Christinnen sind wir zutiefst dankbar für den ökumenischen Weg, den wir in den vergangenen 50 Jahren gemeinsam gegangen sind.“ Vorurteile seien in diesen 50 Jahren geschwunden, das gegenseitige Verständnis gewachsen und „entscheidende theologische Übereinstimmungen“ seien herausgearbeitet worden.

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Europa eine Seele geben

EuroparedePerson muss im Mittelpunkt stehen

Papst Franziskus mahnt Europa, eine „inklusive Gemeinschaft zu sein“. Er appellierte bei einem Kongress zur Zukunft Europas im Vatikan erneut dafür, offen für die Aufnahme von Flüchtlingen zu sein. Zugleich kritisierte er die Haltung der Länder, die nur selektiv Flüchtlinge aufnehmen. „Vor allem angesichts des Flüchtlingsdramas darf man die Tatsache nicht vergessen, dass es sich um Personen handelt, die nicht nach eigenem Belieben, entsprechend politischer, wirtschaftlicher oder sogar religiöser Gesichtspunkte ausgewählt oder abgewiesen werden.“ Die Aufnahme knüpfte er an die Möglichkeit und Notwendigkeit der „vollen“ Integration der Flüchtlinge. Diese wiederum seien verpflichtet, „die Kultur und die Traditionen der aufnehmenden Nation kennenzulernen, zu achten und sich auch anzueignen“.

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Papstrede zu Europa: Wiederentdeckung des Sinns für Gemeinschaft

Papst zu EuropaPapst Franziskus hat an diesem Samstag seine fünfte Große Europarede gehalten, Anlass war die Dialog-Veranstaltung der Comece im Vatikan. Kern der Botschaft des Papstes war der Beitrag der Christen für den „Traum von einem geeinten und einträchtigen Europa als einer Gemeinschaft von Völkern, die sich nach einem gemeinsamen Ziel der Entwicklung und des Friedens sehnen.“ Lesen Sie hier den Text der Papstansprache.

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Päpste Johannes XXIII. und Franziskus ähneln sich

Pope John XXIII and Pope FrancisPapst Johannes XXIII. und Papst Franziskus ähneln einander in ihrer kirchlichen Reformfreudigkeit und in ihrer Ausrichtung. Daran erinnert nun der argentinische Theologe und Papstberater Carlos María Galli im Gespräch mit Radio Vatikan. Galli hat über kirchliche Reformprozesse publiziert und gilt als einer der profiliertesten Vertreter der in Argentinien entwickelten Theologie des Volkes Gottes, an der sich Papst Franziskus in seinem Amt inspiriert.

Beide Päpste reflektierten „die Zärtlichkeit Gottes“, beide verwiesen schon zu Beginn ihrer jeweiligen Amtszeiten auf die Barmherzigkeit Gottes, sagte Galli.

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„Anti-päpstliche Manipulation“

PetersdomDer italienische Erzbischof Bruno Forte verteidigt Papst Franziskus gegen Häresie-Vorwürfe. Jene Kritiker, die den Papst mutmaßlicher Irrlehren bezichtigten, hätten ihn überhaupt nicht richtig verstanden, sagte der Erzbischof von Chieti und namhafte Theologe laut einem Bericht der katholischen Tageszeitung „Avvenire“ vom Dienstag.

Die Unterzeichner der am vergangenen Wochenende im Internet veröffentlichten „Zurechtweisung“ des Papstes seien eine „absolute Minderheit“. Sie hätten Franziskus' Schreiben zu Ehe und Familie vom April 2016 „nicht in seiner Tiefe erfasst, sondern missverstanden“. Ihr „Angriff“ sei „schwerwiegend“: „eine Manipulation, ein Vorurteil, eine Operation gegen den Papst und gegen die Kirche“. Forte war Sondersekretär der Bischofssynode zu Ehe und Familie in den Jahren 2014/2015. In dieser Funktion war er auch an deren Abschlusserklärung beteiligt.

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