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Papsttreffen mit Indigenen in Peru: „Ermutigung“ im Kampf um Rechte

Hummes 2Maßloser Rohstoffabbau im Regenwald, rücksichtslose Zerstörung indigenen Lebensraums und skrupellose Morde an Kleinbauern und Umweltschützern – der Papstbesuch im peruanischen Teil des Amazonasgebietes kommende Woche wirft ein Schlaglicht auf eines der dunkelsten Kapitel der Umweltzerstörung und Missachtung von Menschenrechten.

Anne Preckel – Vatikanstadt

Der Schutz der Schöpfung und indigenen Völker in der „grünen Lunge des Planeten“ sowie Fragen der Evangelisierung werden auch die Themen einer Amazonas-Synode sein, die auf Wunsch des Papstes 2019 im Vatikan stattfindet. „Wenn der Papst nach Puerto Maldonado kommt, wird das ohne Zweifel historisch, zutiefst bedeutsam und auch ein Zeichen der Hoffnung für die ganze Region sein“, blickt der brasilianische Kardinal Cláudio Hummes auf Franziskus‘ Zwischenstopp in der peruanischen Tropenstadt unweit der Grenze zu Bolivien voraus. Direkt am ersten Tag seiner Peru-Reise will sich der Papst in Puerto Maldonado ein Bild von der Lage der indigenen Völker machen; es ist nicht das erste Treffen des Papstes mit Indigenen, aber Franziskus‘ erste Visite im Amazonasgebiet.

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„Sphinx mit Bürste putzen“: Papst über die Kurienreform

Kurie 2017Die Kurie im Verhältnis zur Welt war das Thema der diesjährigen Weihnachtsansprache des Papstes an die höchsten Mitarbeiter im Vatikan: der Papst sprach an diesem Donnerstag über das Verhältnis der Kurie zu den Nationen, den Teilkirchen, den Ostkirchen, anderen Religionen sowie den ökumenischen Dialog.

Anne Preckel - Vatikanstadt
Der Papst ging auch mit einigen Krankheiten im Inneren der im Umbau befindlichen Kirchenzentrale erneut ins Gericht: Karrierismus und Eitelkeit, Selbstbezogenheit und Ungehorsam.

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Bischof Erwin Kräutler will über Weihe für Frauen nachdenken

Bischof KräutlerBischof Erwin Kräutler spricht im Interview mit Kirche-und-Leben.de über die Gemeindeleitung durch Laien und die Bedeutung der Amazonien-Synode 2019 für die deutsche Kirche.Video: Martin Schmitz, Karin Weglage

Erwin Kräutler, Bischof von Amazonien, war zu Besuch im Bistum Münster. »Kirche-und-Leben.de« sprach mit ihm über Reformprozesse im Vatikan, die Gemeindeleitung durch Laien und die Amazonien-Synode 2019.

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„Brauchen neues Denken über Klima, Konsum und Gesundheit"

SchellhuberDie Gesundheit des Planeten und die Gesundheit des Menschen hängen auf engste zusammen, aber das Bewusstsein für diesen Zusammenhang ist erst im Entstehen begriffen. An der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften tagen zurzeit fachübergreifend etliche Dutzend Fachleute und Verantwortliche für öffentliche Gesundheit aus allen Teilen der Welt, die sich über diese Fragen austauschen. Vom Vatikan aus wollen sie am Samstag an Staatenlenker und Religionsführer appellieren, ihre Verantwortung wahrzunehmen.

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„Tiefe Dankbarkeit“: Positive Bilanz zu Reformationsgedenken

Papst Franziskus mit dem Präsidenten des Lutherischen Weltbundes Bischof Munib YounanoDer Heilige Stuhl und der Lutherische Weltbund ziehen miteinander eine positive Bilanz des gemeinsamen Reformationsgedenkjahres, das an diesem Dienstag zu Ende geht. An diesem 31. Oktober 2017 „empfinden wir tiefe Dankbarkeit für die spirituellen und theologischen Gaben, die uns die Reformation geschenkt hat“, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme vom Dienstag. „Als lutherische und katholische Christen und Christinnen sind wir zutiefst dankbar für den ökumenischen Weg, den wir in den vergangenen 50 Jahren gemeinsam gegangen sind.“ Vorurteile seien in diesen 50 Jahren geschwunden, das gegenseitige Verständnis gewachsen und „entscheidende theologische Übereinstimmungen“ seien herausgearbeitet worden.

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Europa eine Seele geben

EuroparedePerson muss im Mittelpunkt stehen

Papst Franziskus mahnt Europa, eine „inklusive Gemeinschaft zu sein“. Er appellierte bei einem Kongress zur Zukunft Europas im Vatikan erneut dafür, offen für die Aufnahme von Flüchtlingen zu sein. Zugleich kritisierte er die Haltung der Länder, die nur selektiv Flüchtlinge aufnehmen. „Vor allem angesichts des Flüchtlingsdramas darf man die Tatsache nicht vergessen, dass es sich um Personen handelt, die nicht nach eigenem Belieben, entsprechend politischer, wirtschaftlicher oder sogar religiöser Gesichtspunkte ausgewählt oder abgewiesen werden.“ Die Aufnahme knüpfte er an die Möglichkeit und Notwendigkeit der „vollen“ Integration der Flüchtlinge. Diese wiederum seien verpflichtet, „die Kultur und die Traditionen der aufnehmenden Nation kennenzulernen, zu achten und sich auch anzueignen“.

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