Himmlische Briefe an den neuen Papst

Gläubige auf der ganzen Welt sind begeistert von Papst Franziskus. Seihe Spontaneität überrascht, seine Warmherzigkeit berührt - und dass er sich Franz von Assisi zum Namenspatron gewählt hat, lässt viele auf Reformen in Vatikan und Kirche hoffen. Was würde Franz von Assisi dem neuen Papst raten, der mit seiner Namenswahl den großen Heiligen zum Maßstab seiner Amtsführung gemacht hat?

Lieber Bruder

Das ist nachzulesen in Briefen des Franz von Assisi an seinen lieben Bruder Franziskus in Rom.

Die Briefe des Franz von Assisi an den neuen Papst Franziskus sind fiktiv. Dennoch nehmen sie das Denken und Wirken des großen Heiligen des 13. Jahrhunderts auf. Sie beziehen sich realistisch, kritisch und wegweisend auf die Situation der Kirche heute - einer Kirche, die in einer tiefen Krise ist und dringend Reformen braucht. Die Briefe des Franz verweisen auf Widersprüche zwischen dem Anspruch des Evangeliums und dem Leben heutiger Christen. Sie sind eine persönliche und engagierte Stellungnahme. Deshalb kann jeder widersprechen und anderer Meinung sein. Doch ist Franz von Assisi nicht irgendwer, sondern durchaus ein Vorbild und ein Maßstab für die Zukunft der Kirche.

Inhalt

6     Bruder nicht Herr und Oberer

14   Schwestern und Brüder nicht heilige Herrschaft

25   Freude nicht Zwang und Druck

36   Armut nicht Prunk und Herrlichkeit

47   Teilen nicht Besitzenwollen

56   VolkGottes nicht Rangordnung

66   Das Kind in der Krippe nicht Macht

76   Geschwister nicht Ausgrenzung

87   Einheit nicht Einheitlichkeit

97   Dialog nicht Konflikt

106 Brücken bauen nicht verurteilen

117 Wagnis nicht Beharrung

126 Respekt vor dem Leben nicht Ausbeutung

136 Aufbruch nicht Angst

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Verlagsgruppe Patmos 2013