Ordensfrauen fordern von C-Parteien mehr Barmherzigkeit

Merkel mit FlüchtlingDie Oberinnen von 29 katholischen Frauengemeinschaften im deutschen Sprachraum fordern von der Politik mehr Barmherzigkeit im Umgang mit Flüchtlingen. „Die Schutzsuchenden dürfen nicht auf dem Altar des kommenden Bundestagswahlkampfs geopfert werden“, heißt es in einem einstimmigen Votum, das die Generaloberinnen bei einer Zusammenkunft in Kloster Oberzell bei Würzburg am Wochenende abgaben. Gerade Parteien, die die Bezeichnung „christlich“ im Namen führten, seien gefordert, entsprechend zu handeln. Kritisch äußerten sich die Oberinnen auch zu Abschiebungen nach Afghanistan. „Wo Menschlichkeit, Barmherzigkeit und Großherzigkeit nicht im Blick sind, darf auch das Prädikat 'christlich' nicht verwendet werden“, hob Schwester Regina Pröls von den Franziskusschwestern aus Vierzehnheiligen hervor. Pröls ist stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Ordensoberenkonferenz (DOK).
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