Papsttreffen mit Indigenen in Peru: „Ermutigung“ im Kampf um Rechte

Hummes 2Maßloser Rohstoffabbau im Regenwald, rücksichtslose Zerstörung indigenen Lebensraums und skrupellose Morde an Kleinbauern und Umweltschützern – der Papstbesuch im peruanischen Teil des Amazonasgebietes kommende Woche wirft ein Schlaglicht auf eines der dunkelsten Kapitel der Umweltzerstörung und Missachtung von Menschenrechten.

Anne Preckel – Vatikanstadt

Der Schutz der Schöpfung und indigenen Völker in der „grünen Lunge des Planeten“ sowie Fragen der Evangelisierung werden auch die Themen einer Amazonas-Synode sein, die auf Wunsch des Papstes 2019 im Vatikan stattfindet. „Wenn der Papst nach Puerto Maldonado kommt, wird das ohne Zweifel historisch, zutiefst bedeutsam und auch ein Zeichen der Hoffnung für die ganze Region sein“, blickt der brasilianische Kardinal Cláudio Hummes auf Franziskus‘ Zwischenstopp in der peruanischen Tropenstadt unweit der Grenze zu Bolivien voraus. Direkt am ersten Tag seiner Peru-Reise will sich der Papst in Puerto Maldonado ein Bild von der Lage der indigenen Völker machen; es ist nicht das erste Treffen des Papstes mit Indigenen, aber Franziskus‘ erste Visite im Amazonasgebiet.

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